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Compact Disc
aus Wikipedia, der freien Enzyklop?die
Compact Disc
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Lichtspiegelung der Compact Disc
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Lichtspiegelung der Compact Disc
Die Compact Disc (kurz: CD englisch f?r Kompakte Scheibe) ist ein optischer Massenspeicher, der Anfang der 80er zur digitalen Speicherung von Musik von Philips und Sony eingef?hrt wurde und die Schallplatte abl?sen sollte. Sp?ter wurde das Format der Compact Disc erweitert, um nicht nur Musik abspeichern zu k?nnen. Als CD-ROM wird sie seitdem auch zur Speicherung von Daten f?r Computer eingesetzt.
Inhaltsverzeichnis [AnzeigenVerbergen]
1 Geschichte
2 Aufbau einer CD
3 Fehlerkorrektur und Fehlerverdeckung
4 Varianten
5 Kopierschutz
6 Lesen einer CD
7 Beschreiben einer CD
8 Labelaufdruck
9 Umweltschutz
10 Literatur
11 Siehe auch
12 Weblinks
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Geschichte
In den 70er Jahren experimentierten Techniker aller Elektronikkonzerne mit digitaler Aufzeichnung von Klang. Die ersten Prototypen basierten auf magnetischen Speichermedien, wie etwa die klassische Audiokassette. Das erste Ger?t auf dem Markt im Jahr 1977 war eine Erweiterung des Betamax-Videorekorders der Firma Sony. Das klobige Ger?t und die St?rger?usche bei der Aufnahme konnten die Konsumenten nicht ?berzeugen. Sony entwickelte spezielle Verfahren um die St?rger?usche zu eliminieren. Um diese Verfahren zu testen, wurden heimlich bei einer Probe eines Konzertes von Herbert von Karajan im September 1978 Aufnahmen gemacht. Karajan wurde sp?ter von Sony eingeladen, die Aufnahmen zu beurteilen.
Zur gleichen Zeit arbeitete man bei der Firma Philips an der optischen Aufzeichnung von Bildsignalen, die die Videotechnik revolutionieren sollte. Bald entwickelte sich die Idee, diese Technologie auch f?r digitale Kl?nge zu nutzen. Beide Firmen standen pl?tzlich vor einem riesigen Problem. Sie hatten die neuen optischen Datentr?ger, ?hnlich der Schallplatte, mit einem Durchmesser von 30 cm geplant. Bei der Aufzeichnung von bewegten Bildern konnten sie darauf etwa 30 Minuten Videomaterial unterbringen. Bei Audiodaten reichte aber die Kapazit?t f?r 13 Stunden und 20 Minuten. Sony war klar, dass das Gesch?ftsmodell der Musikindustrie zusammenbrechen w?rde, wenn sie solche Mengen an Musik an die Verbraucher vermarkten sollten.
Nachdem die Audio-Kassette bereits gemeinsam mit der Firma Philips standardisiert wurde, versuchten beide Firmen auch hier einen Standard herbeizuf?hren. Nach einigen Differenzen schlug Sony vor, dass die neue CD zumindest Ludwig van Beethovens Neunte Sinfonie in voller L?nge erfassen sollte. Dieser Vorschlag hing mit Sonys damaligem Vizepr?sidenten, Norio Ohga zusammen, der ein ausgebildeter Operns?nger war und sich schon immer w?nschte, Beethovens Neunte ohne st?rendes Wechseln des Tontr?gers h?ren zu k?nnen. Ohgas Lieblingsversion, dirigiert von Herbert von Karajan, dauerte 66 Minuten, die Techniker hielten sich an die damals l?ngste zur Verf?gung stehende Version von Wilhelm Furtw?ngler. Die Aufnahme aus dem Jahre 1951 dauerte exakt 74 Minuten. 74 Minuten bedeuteten 12 cm Durchmesser des optischen Datentr?gers. Die Entwickler von Philips reagierten mit Skepsis, da ein so gro?es Ding nicht in die Anzugtaschen passen w?rde. Daraufhin ma?en Sony-Entwickler Anz?ge aus aller Welt aus, mit dem Ergebnis, dass f?r 12 cm ?berall Platz ist. Damit hatte Beethoven einen neuen Standard festgelegt. 1980 wurde von beiden Firmen f?r Audioaufnahmen der "Red Book"-Standard festgelegt. Am 1. Oktober 1982 erschien der erste CD-Spieler auf dem Markt und bereits 1988 wurden 100 Millionen Audio-CDs pro Jahr produziert.
Bei dem Durchmesser des Innenloches der CD (14 mm) setzten sich die Niederl?nder durch. Als Ma?stab diente hierf?r das seinerzeit weltweit kleinste Geldst?ck, das niederl?ndische 10-Cent-St?ck (das so genannte "Dubbeltje").
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Aufbau einer CD
Querschnitt durch eine CD
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Querschnitt durch eine CD
Die CD besteht zum gr??ten Teil aus einem durchsichtigen Tr?germaterial (Polycarbonat), das mittels Spritzpr?gen geformt wird. Die Oberseite dieses Tr?gers enth?lt die digitalen Informationen in Form von mikrometer kleinen Vertiefungen (?Pits?), die noch nicht einmal durch ein Mikroskop zu erkennen sind (sondern beispielsweise nur durch ein Rastersondenmikroskop), und Zwischenr?umen (?Lands?), die zu einer einzigen langen, spiralf?rmigen Spur angeordnet sind (insgesamt etwa 5 km).
Diese ?informationshaltige? Oberfl?che wird mit einem d?nnen Aluminiumfilm bedampft und schlie?lich mit einem Lack?berzug gesch?tzt und eventuell mit einem Etikett versehen oder bedruckt. Diese Informationen werden im Abspielger?t von einem Laser durch die Tr?gerschicht abgetastet. Daraus folgt auch, dass der Laser die Pits nicht als Vertiefungen, sondern durch das Polycarbonat als H?gel sieht.
Prinzip einer CD
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Prinzip einer CD
Ein Spurabschnitt von ca. 0,3 Mikrometer L?nge (eine Bitzelle) stellt ein sogenanntes Kanalbit (Null oder Eins) dar. Eine Bitzelle mit einem Wechsel am Anfang von Land/Pit oder Pit/Land stellt eine logische Kanalbit-Eins dar, eine Bitzelle ohne einen solchen Wechsel eine logische Kanalbit-Null (NRZ-I-Codierung).
Der so ausgelesene Datenstrom ist EFM-codiert (engl. Eight-to-Fourteen-Modulation EFM), d.h. jeweils 14 Kanalbits repr?sentieren ein 8-Bit-Datenwort. Die 14-Bit-Datenw?rter zeichnen sich dadurch aus, da? auf jede Eins immer mindestens 2 und maximal 10 Nullen folgen. Die 14-Bit-Datenw?rter sind ? u.a. zur Sicherstellung dieser Bedingung (manche fangen mit einer Eins an, andere h?ren mit einer Eins auf) ? jeweils noch durch 3 F?llbits (auch Trennbits oder Mergingbits genannt) voneinander getrennt.
Aufgrund dieser Struktur des Datenstroms, bei der statt 8 Bits jeweils 17 Bits abgespeichert werden, passen ?berraschenderweise 50% mehr Information auf die Disc: Das k?rzeste vom Laserpunkt auslesbare Pit/Land ist aus physikalischen Gr?nden knapp 1 Mikrometer lang (limitierende Gr??e ist der Durchmesser des optimal fokussierten Punkts). Wenn im Datenstrom zwei Einsen aufeinander folgen d?rften, w?rde dies in der Spur z.B. wie folgt aussehen: Wechsel vom Land zum Pit plus Bitzellenl?nge f?r die erste Eins und Wechsel vom Pit zum Land plus Bitzellenl?nge f?r die zweite Eins (oder umgekehrt). Dieses so gebildete (k?rzeste) Pit/Land w?rde genau eine Bitzelle darstellen. Umgekehrt entspr?che eine Bitzellenl?nge genau der L?nge des k?rzesten Pits/Lands, sprich knapp 1 Mikrometer. Wenn jedoch immer wenigstens 2 Nullen auf eine Eins folgen bevor die n?chste Eins kommt, kann ein solches k?rzestes Pit/Land pl?tzlich 3 Bits darstellen (Wechsel plus eine Bitzelle f?r die Eins plus zwei weitere Bitzellen f?r die beiden Nullen, dann folgt wieder der Wechsel f?r die folgende Eins). Eine Bitzelle hat dann ? bei gleicher Pit/Land-L?nge ? nur noch die L?nge von knapp 1/3 Mikrometer. Bei der EFM-Codierung ergeben sich zwar gut die doppelte Menge von Kanalbits (17 Kanalbits statt 8 Datenbits), diese passen jedoch auf 2/3 des Platzes, den die uncodierten Datenbits erfordern w?rden.
Beim Auslesen werden die 3 F?llbits sofort aus dem Datenstrom entfernt und f?r die je 14 EFM-codierten Kanalbits wird dann mittels einer ?bersetzungstabelle der entsprechende Wert des uncodierten 8-Bit-Datenworts ermittelt.
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Fehlerkorrektur und Fehlerverdeckung
Damit sich Kratzer nicht negativ auf die Datensicherheit auswirken, sind die Daten mittels Parit?tsbits gesichert, so dass Bitfehler erkannt und korrigiert werden k?nnen. Weiterhin sind aufeinander folgende Datenbytes per Interleaving auf eine gr??ere Fl?che verteilt. Der Cross-Interleave Reed-Solomon code (CIRC) ist dadurch in der Lage einen Fehler von bis zu 3500 Bits (das entspricht etwa 2,4 mm) zu korrigieren und Fehler von bis zu 12000 Bits (etwa 8,5 mm) bei der Audio-CD zu kompensieren.
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Varianten
Die Format-Spezifikationen der Audio-CD (kurz CD-DA), bekannt als ?Red Book?-Standard, wurde von der niederl?ndischen Elektronikfirma Philips entworfen. Philips besitzt auch das Recht der Lizenzierung des ?Compact Disc Digital Audio?-Logos, das auf jeder CD erscheint. Die Musikinformationen werden in 16-Bit Stereo und einer Abtastrate von 44,1 kHz gespeichert.
Mini-CD
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Mini-CD
CDs gibt es in zwei verschiedenen Gr??en, am weitesten verbreitet ist die Version mit einem Durchmesser von 120 mm und 15g Gewicht, seltener die Mini-CD mit einem Durchmesser von 80 mm und 30% der Speicherkapazit?t. Daneben gibt es auch CDs, die eine andere Form als eine runde Scheibe haben. Diese so genannten Freiformen sind aber aufgrund von Abspielproblemen nicht popul?r.
Der Laser bewegt sich beim Abspielen, vom ersten zum letzten Track von innen nach au?en. Ebenso ist im Gegensatz zur Schallplatte die Rotationsgeschwindigkeit der CD nicht konstant, sie dreht sich innen schneller als au?en, da eine konstante Lineargeschwindigkeit (CLV) und nicht eine konstante Winkelgeschwindigkeit (CAV) verwendet wird. Im Red Book sind zwei verschiedene Geschwindigkeiten festgelegt, 1,2 m/s und 1,4 m/s. Somit sind entsprechend Spielzeiten von 74:41 Min. bzw. 64:01 Min., unter maximaler Ausnutzung aller Toleranzen 80:29 Min, m?glich.
Einige CD-Spieler sind in der Lage, so genannte HDCD-CDs abzuspielen. Diese CDs sind mit 20 Bit echter Musik-Information kodiert (anstatt mit 16) und sollen bei hochwertigen Musik-Anlagen besser klingen. HDCD-CDs sind vollst?ndig kompatibel mit ?normalen? CD-Spielern. HDCD-f?hige CD-Spieler f?r privaten Gebrauch sind selten zu finden ?
Die Spezifikationen der CD-ROM sind im ?Yellow Book?-Standard festgelegt. Ein plattform?bergreifendes Dateisystem der CD-ROM wurde von der ISO im Standard ISO 9660 festgeschrieben. Sein Nachfolger lautet UDF.
Eine Mischform ist die CD+G (CD+Graphics). Diese CD stellt zeitgleich zur Musik grafische Daten, wie beispielsweise den Liedtext, auf einem Bildschirm dar. H?ufigste Anwendung dieses Formats ist Karaoke. In einem normalen CD-Spieler ist die CD+G als ganz normale Audio-CD abspielbar. Auf speziellen Ger?ten (in j?ngerer Zeit auch auf einigen DVD-Playern) ist zur Musik auch die Grafik auf dem Bildschirm sichtbar.
Weiterentwicklungen der CD sind die DVD die DVD Audio und die Super-Audio-CD. Diese bieten wesentlich gr??ere Kapazit?ten von 4,7 GB (single-layer) bis 9,0 GB (double/dual-layer). Es ist nicht so, dass viel mehr Stunden Audio darauf passen, sondern alles in 5.1 Sound aufgenommen wird. W?hrend die Super-Audio-CD und DVD Audio ausschlie?lich f?r Audiodaten verwendet wird, sind bei der DVD verschiedene Datenarten m?glich (DVD Data, DVD Video, DVD Audio, DVD Rom, DVD+/-R(W) ). Allerdings hat sich die DVD im Audiobereich noch nicht durchgesetzt.
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Kopierschutz
Seit 2001 werden in Deutschland auch silberne Scheiben verkauft, die einen so genannten ?Kopierschutz? enthalten, welcher das digitale Auslesen der Audiodaten (und damit das Kopieren der Daten) verhindern soll. Sie werden zwar ebenfalls als CD bezeichnet, entsprechen aber den Bestimmungen des Red Book nicht und sind demnach keine echten Audio-CDs. Diese CDs werden daher auch als ?Un-CDs? (Unknown CD) bezeichnet. Einige CD-Abspielger?te geben Unknown CD (bzw. Un-CD) als Fehlermeldung im Display aus, wenn eine eingelegte CD nicht erkannt wird.
Der Kopierschutz wird realisiert, indem Fehler oder eine zweite fehlerhafte Session eingebracht werden. Auch Abweichungen vom Red Book-Standard sind m?glich aber eher selten. Es ist dadurch ein ?Abspielschutz?, da die Fehler bewirken sollen, dass sich die Scheiben nicht mehr in dem CD-Laufwerk eines PCs abspielen lassen. Dies soll so das Kopieren verhindern. Manche CD-Laufwerke lassen sich davon aber nicht beeindrucken und k?nnen die Daten trotzdem lesen, wodurch die Idee des ?Kopierschutzes? nutzlos wird.
Stattdessen verursachen die Fehler auf der ?kopiergesch?tzten? CD Probleme auf zahlreichen normalen Audio-CD-Spielern und vielen Autoradios mit integrierter CD-Einheit. Diese k?nnen diese Medien entweder gar nicht oder nur teilweise abspielen, teilweise entstehen sogar ernsthafte Hardware-Defekte, etwa wenn die Firmware des CD-Spielers abst?rzt und sich das Medium nicht mehr auswerfen l?sst. Au?erdem leidet oft die Tonqualit?t und die Lebensdauer des Abspielger?tes unter dem Kopierschutz.
Aufgrund dieser Probleme wurden schon Hersteller aufgefordert, auf ihre gesch?tzten CDs die Worte ?Dies ist keine CD? aufzudrucken. Einige Klagen waren erfolgreich, als CDs in einigen Abspielger?ten nicht abspielbar waren. Siehe Meldung bei Heise News (http://www.heise.de/newsticker/meldung/40081). Inzwischen sind die meisten ?Un-CDs? gekennzeichnet, etwa mit der Warnung ?Ist im PC/Mac nicht abspielbar!? Diese Warnung verschweigt die Probleme, die diese Scheiben auf Autoradios, MP3-CD-Spielern, DVD-Spielern und anderen Ger?ten verursachen k?nnen.
Da der Kopierschutz letztlich leicht zu umgehen ist und immer wieder zu Problemen beim Abspielen f?hrt, haben inzwischen (2005) einige Labels das Konzept "kopiergesch?tzte CD" wieder aufgegeben und ver?ffentlichen wieder gew?hnliche, ungesch?tzte Red-Book-CDs.
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Lesen einer CD
So sieht der Lesekopf im Inneren des Laufwerks aus
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So sieht der Lesekopf im Inneren des Laufwerks aus
Das Abtasten einer CD erfolgt mittels einer Laserdiode. Der Lichtstrahl wird (mittels eines halbdurchl?ssigen Spiegels) in zwei Teile gleicher St?rke aufgespaltet. Einer der beiden Teile wird auf die CD gelenkt, dort zur?ckgespiegelt und wird dann mit dem anderen Teil des Lichtstrahls wieder ?berlagert. Der Strahl, der auf die CD trifft, hat bei einem "Land" eine l?ngere Laufstrecke zur?ckzulegen als bei einer "Pit". Durch Interferenz der Lichtwellen entstehen aus den Laufzeitunterschieden zwei unterschiedliche Helligkeiten im Summenstrahl, die mit einer Photodiode erfasst und in elektrische Impulse umgewandelt werden.
Audio-CDs werden mit konstanter Lineargeschwindigkeit (CLV) (im Gegensatz zur konstanten Winkelgeschwindigkeit (CAV) beim Plattenspieler) abgelesen. Wenn der Lesekopf weiter au?en auf der CD liest, wird die CD langsamer gedreht. Auf diese Weise kann ?berall auf der CD mit voller Aufzeichnungsdichte gearbeitet werden und es ist ein konstanter Datenstrom gew?hrleistet, wie er bei Audio-CDs ben?tigt wird.
Viele moderne CD-ROM-Laufwerke lesen Daten-CDs hingegen mit konstanter Winkelgeschwindigkeit, um das zeitraubende Beschleunigen und Abbremsen der CD zu vermeiden. Dadurch h?ngt dann bei Daten-CDs die Datenrate von der Position des Lesekopfes ab. Die auf der Verpackung angegebene Geschwindigkeit ist fast immer die maximale, nicht die durchschnittliche.
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Beschreiben einer CD
Beschreibbare CDs gibt es in einer einmal beschreibbaren Variante (CD-R: CD recordable) und in einer mehrfach wiederbeschreibbaren Variante (CD-RW: CD rewritable). W?hrend die Reflexionseigenschaften einer CD-R denen einer normalen CD nahezu gleichen und diese somit auch in ?lteren CD-Laufwerken gelesen werden k?nnen sollte, ist das Lesekopf-Ausgangssignal einer CD-RW weitaus schw?cher, so dass diese Medien nur von entsprechend ausgestatteten (neueren) Laufwerken bzw. Spielern gelesen werden k?nnen.
Zum Beschreiben einer CD kann kein gew?hnlicher CD-Spieler benutzt werden. Hierf?r ist ein so genannter CD-Brenner (bzw. ein CD-Rekorder) notwendig. CD-Brenner k?nnen CDs nicht nur beschreiben, sondern auch lesen. Daher verschwinden reine CD-ROM-Leseger?te f?r Computer seit dem Jahre 1999 langsam vom Markt.
Das ISO 9660-Dateiformat einer CD-ROM gestattet keine nachtr?glichen ?nderungen. Au?erdem k?nnen beschreibbare CDs ? im Gegensatz zu Festplatten ? nicht sektorweise beschrieben werden. Deshalb muss erst ein so genanntes ?Image? angelegt werden, welches eine exakte Kopie der auf die CD zu brennenden Daten enth?lt. Dieses Image kann dann (als ein Track) in einem Durchgang auf die CD ?gebrannt? werden. Daf?r sind spezielle CD-Brennprogramme n?tig. Aktuelle Brennprogramme beherrschen das Erstellen des Images ?on-the-fly?, das hei?t, das ISO-Image wird w?hrend des Schreibens erzeugt.
Allerdings ist es m?glich, mit einem weiteren Schreibvorgang nachtr?glich in einem weiteren Track (d.h. normalerweise in einer weiteren Session) der CD ein neues Dateisystem zu erzeugen. Die Verzeichnisse dieses neuen Dateisystems k?nnen auch auf Dateien in den ?lteren Tracks referenzieren. Da beim normalen Betrieb immer das Dateisystem des letzten Tracks benutzt wird, ist es m?glich, Dateien hinzuzuf?gen, umzubenennen, zu l?schen und zu ?berschreiben. Nat?rlich kann der belegte Platz nicht erneut benutzt werden. Mit spezieller Software (im Windows-Bereich z.B. ?Isobuster?) kann auch auf die ?lteren Dateisysteme zugegriffen werden, d.h. die gel?schten Dateien bzw. die ?lteren Versionen ?berschriebener Dateien sind dort noch vorhanden (Multisession-CD).
Alternativ k?nnen die Dateisysteme in den Tracks einer CD (analog zu Partitionen einer Festplatte) als unterschiedliche virtuelle Laufwerke betrachtet werden (Multivolume-CD). Dieses Verfahren ist jedoch kaum verbreitet.
In Microsoft Windows XP ist bereits die Funktion integriert, mit der man direkt Dateien auf einer beschreibbaren CD ablegen kann, allerdings muss man trotzdem noch einen abschlie?enden Brennvorgang starten. Diese Funktionalit?t ist also praktisch ein in die Windows-Oberfl?che integriertes Brennprogramm.
CD-RWs k?nnen theoretisch sektorweise beschrieben werden. Das muss auch vom CD-Brenner unterst?tzt werden. Da das auf CD-ROMs verwendete ISO-9660-Dateiformat keine nachtr?glichen ?nderungen an Dateien unterst?tzt, wurde hierf?r ein eigenes Dateisystem namens UDF eingef?hrt, welches auch auf DVDs verwendet wird. Dieses Format erlaubt es, wie zum Beispiel bei einer Diskette, direkt Dateien auf der CD zu speichern.
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Labelaufdruck
F?r den Labelaufdruck bei der CD stehen, ebenso wie bei der DVD, verschiedene Drucktechniken zur Verf?gung:
Siebdruck: Im Siebdruck sind bis zu 6 Labelfarben m?glich, es k?nnen Schmuckfarben (HKS oder Pantone) gew?hlt werden. Siebdruck ist derzeit die g?ngigste Variante, um CDs oder DVDs zu bedrucken, wird aber mehr und mehr vom Offsetdruck verdr?ngt. Der Siebdruck ist geeignet f?r gepresste CDs und DVDs, auch die Rohlingsbedruckung im Siebdruck ist m?glich. Im Siebdruck sind die Farben sehr brillant.
Trockenoffsetdruck: Im Trockenoffset sind 4 Labelfarben m?glich (CMYK), kombiniert mit dem Siebdruck bis zu 6 Labelfarben (CMYK im Offset und zus?tzlich wei? Vollfl?che und eine Schmuckfarbe im Siebdruck). Auf Grund der h?heren Aufl?sung als im Siebdruck ist der Offsetdruck ideal f?r fotorealistische Darstellungen. Seit Anfang 2004 ist der Offsetdruck nicht nur f?r gepresste CDs und DVDs, sondern auch f?r CD-Rohlinge und DVD-Rohlinge m?glich.
Thermotransferdruck: Bei diesem Druckverfahren wird mit einem speziellen Drucker Farbe von einem Farbband durch Erhitzen des Druckkopfes auf die CD oder DVD ?bertragen. Technisch bedingt ist das Druckverfahren eher f?r Schriften und Logos geeignet. In der Praxis wird dieses Verfahren bei kleinen Auflagen (selbst gebrannte CDs und DVDs) angewendet.
Thermoretransferdruck: Der Thermoretransferdruck ist die Weiterentwicklung des Thermotransferdrucks. Das Labelmotiv wird im Thermotransferdruckverfahren auf ein ?bertragungsband gedruckt und davon dann eine Folie auf die CD aufgebracht. Durch diese Technik ist eine bessere Aufl?sung m?glich. So kann bereits bei Kleinauflagen ein fotorealistischer Druck erreicht werden.
Lightscribe-Verfahren: Bei diesem Verfahren brennt der Laser eines Lightscribe-f?higen CD-Brenners auf die Vorderseite entsprechender Rohlinge eine beliebige Graustufengrafik, die mittels entsprechender Software entworfen und an den Brenner ?bertragen wird. Der Brennvorgang dauert momentan (M?rz 2005) in ansehnlicher Qualit?t noch recht lang (?ber 30 Minuten).
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Umweltschutz
Die Compact-Disc besteht haupts?chlich aus dem wertvollen technischen Kunststoff Polycarbonat , so dass sich ein sortenreines Recycling wirtschaftlich lohnt, um daraus wieder Compact-Disc herzustellen. In Deutschland gibt es ?ber das Sammelsystem CD-Collect (http://www.cd-collect.com) auch f?r den privaten Konsumenten eine kostenlose M?glichkeit, CDs und alle seine Varianten wie CD-Rs zu recyceln. Die beteiligten H?ndler sind unter CD-Collect (http://www.cd-collect.com) ersichtlich. Selbstbeschriebene CDs mit sensiblen Daten lassen sich gegen unberechtigtes Lesen sch?tzen, indem die Metallschicht mit einen spitzem Gegenstand zerkratzt wird. Eine solche CD l?sst sich mit normalen CD-Laufwerken nicht mehr lesen. Ein Auslesen der nicht zerkratzten Daten ist mit speziellen Leseger?ten noch m?glich, aber sehr aufw?ndig und teuer.
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